Stoffen legt in der Bayernliga einen „Bombenstart“ hin

Das Luftpistolen-Team setzt sich nach dem ersten Wettkampftag an die Tabellenspitze. Dabei waren die Bedingungen nicht einfach.

Von Margit Messelhäuser

Von einem „Bombenstart“ spricht Helmut Ettner von Edelweiß Stoffen: Das Luftpistolen-Team ist mit zwei Siegen in die neue Saison der Bayernliga gestartet und das, obwohl die Bedingungen bei Aufsteiger Neubiberg nicht einfach waren. Dennoch sammelten die Lechrainer auch genug Einzelpunkte, um sich erst mal an die Tabellenspitze zu setzen.

Birgt der Saisonstart sowieso schon immer Überraschungen, war es für Stoffen diesmal doppelt spannend, traten sie zum Auftakt doch gegen die beiden Aufsteiger Neubiberg und Schretzheim in Neubiberg. „Wir haben dort auf zwei Ebenen geschossen, es ist eben noch ein älteres Schützenheim“, berichtet Helmut Ettner. Dazu kam noch der recht hohe Schießstand: „Das war für Steffi Böhm-Lutzenberger nicht einfach, da sie ja nicht so groß ist“, schildert Ettner die Umstände. Dennoch holte auch sie einen Einzelpunkt.

Bemerkenswert dabei: Diesmal konnten die Stoffener ihre Trainingsleistungen auch im Wettkampf erbringen. Gegen den Gastgeber setzten sie sich gleich mit 3:2 durch. Da mussten sich die Stoffener noch ein bisschen „akklimatisieren“, Michaela Brosselt-Guggemos (370:363), Matthias Ettner (365:355) und Steffi Böhm-Lutzenberger (351:345) holten aber die Einzelpunkte, Niederlagen gab es für Matthias Fischer (365:374) und Florian Ettner (365:367). Nach dem gelungenen Start konnten alle noch etwas lockerer in den zweiten Wettkampf gegen Schretzheim gehen, und holten sich gleich noch einen 4:1-Erfolg. Einzig Böhm-Lutzenberger musste sich geschlagen geben (349:356), Einzelpunkte holten Brosselt-Guggemos (368:347), Fischer (364:357) sowie Matthias (363:356) und Florian Ettner (369:319). Beste Werbung für den ersten Heimwettkampf der Stoffener am 8. November, dann sind mit Reinhartshausen und Oberreute aber andere Kaliber zu Gast. „Das wird spannend“, freut sich auch Helmut Ettner auf die Wettkämpfe.

Quelle: Landsberger Tagblatt

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